Die Geheimnisse von Vitamin E: Natürlicher Schutzschild gegen oxidativen Stress und Verfall

Die unsichtbare Kraft, die unsere Zellen schützt: Was Sie über Vitamin E wissen müssen


Vitamin E ist eines der kritischsten fettlöslichen Vitamine. Es ist von großer Bedeutung, die Details dieses Vitamins zu kennen, das den Menschen vor oxidativem Stress schützt und im Grunde verhindert, dass der Körper rostet. So wie natürliche Materialien wie ein Apfel oder ein Stück Eisen beim Warten im Freien dunkel werden und rosten; oxidiert der Mensch durch jeden Atemzug und jede Stoffwechselaktivität millionenfach. Dieser Zustand wird als oxidativer Stress bezeichnet und ist ein Prozess, der alle unsere Zellen, unser Nervensystem, unsere Blutzellen und unsere Organe betrifft.

Vitamin E, ein Wunder der Natur, ist das wichtigste Mittel zur Verhinderung dieses Oxidationsprozesses. Es bewegt sich mit dem Fettstoffwechsel, lagert sich in die Scheiden der Nervenzellen ein, umhüllt Blutzellen und schützt Zellen des Immunsystems. Es schützt den gesamten Organismus, indem es die vom Körper produzierten freien Radikale hemmt. Der menschliche Körper kann dieses Vitamin jedoch nicht selbst herstellen. Vitamin E wird von Pflanzen mit der Energie der Sonne synthetisiert. Wir beziehen dieses Vitamin entweder direkt aus pflanzlichen Lebensmitteln oder aus den fetten Geweben von Tieren, die Pflanzen fressen.

Vitamin E ist kein einzelnes Molekül, sondern eine Gruppe, die aus acht verschiedenen Molekülen besteht. Seine natürliche Struktur enthält vier Tocopherol- und vier Tocotrienol-Substanzen. Der menschliche Körper verwendet unter diesen ständig das Alpha-Tocopherol-Molekül. Dieses von außen aufgenommene Vitamin wird im Darm mit durch Galle aufgespaltenen Fetten verbunden und gelangt über das lymphatische System in die Leber. Vitamin E, das über Transfermoleküle aus der Leber ins Blut gelangt, lagert sich zunächst in den Zellscheiden des Nervensystems ab und hält das System lebendig und gesund.

Ein Mangel an Vitamin E kann sich manchmal in sehr komplexen neurologischen Bildern manifestieren. Bei einem Patienten mit Gleichgewichtsstörungen, Anpassungsproblemen, Verwirrung und Muskelschwund kann die Grundursache ein Mangel an Vitamin E sein, selbst wenn alle Untersuchungen normal sind. Dieser Mangel entsteht oft nicht nur durch falsche Ernährung, sondern auch durch Krankheiten, die die Fettaufnahme beeinträchtigen, wie Morbus Crohn, Zöliakie, Gallenblasen- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. In solchen Fällen kann es zu schweren Schäden kommen, da die Schutzschilde um die Nervenzellen herum wegfallen.

Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen synthetischen Vitamin-E-Präparaten aus der Apotheke und natürlichen Quellen. Synthetische Präparate sind oft petrochemische Derivate und obwohl sie alle acht Moleküle enthalten, kann der Körper die meisten davon nicht nutzen. Bei einer Person, die sich richtig ernährt und ausreichend pflanzliche und tierische Fette zu sich nimmt, tritt in der Regel kein Mangel auf. Daher wird die unnötige Einnahme von Ergänzungsmitteln nicht empfohlen. Denn ein Überschuss an Vitamin E kann toxische Wirkungen hervorrufen, das Blutungsrisiko erhöhen und zum Zerfall von Blutzellen führen.

Personen, die sich einer Operation unterzogen haben, Personen mit Fettstoffwechselstörungen und insbesondere Frühgeborene gehören zu den Risikogruppen für Vitamin E. Bei Frühgeborenen müssen, da die Depots noch nicht gebildet sind und der hohe Sauerstoff im Intensivbereich Vitamin E abbaut, unbedingt Ergänzungen unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es für ein gesundes Leben der sicherste Weg ist, sich statt auf Pillen aus der Apotheke auf natürliche Quellen wie Walnüsse, Haselnüsse, Olivenöl und grünes Gemüse zu konzentrieren, um diesen lebenswichtigen Schutzschild des Körpers zu erhalten.


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